Telematics Magazine: Das Blog für die Logistikbranche http://telematics-magazine.com Interessante Themen rund um die Logistikbranche im Telematics Magazine Fri, 20 Oct 2017 14:06:03 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.8.3 Kommen Sie zum Zukunftskongress Nutzfahrzeuge 2017 nach Berlin http://telematics-magazine.com/kommen-sie-zum-zukunftskongress-nutzfahrzeuge-2017-nach-berlin/ http://telematics-magazine.com/kommen-sie-zum-zukunftskongress-nutzfahrzeuge-2017-nach-berlin/#respond Tue, 17 Oct 2017 15:29:33 +0000 http://telematics-magazine.com/?p=2185 Unter dem Motto "Nutzfahrzeuge - vernetzt und effizient in die Zukunft" haben Nutzfahrzeugprofis am 7. und 8. November 2017 in Berlin Gelegenheit, sich auf dem von der DEKRA organisierten Zukunftskongress Nutzfahrzeuge über neuste Trends und Zukunftstechnologien zu informieren.

Der Beitrag Kommen Sie zum Zukunftskongress Nutzfahrzeuge 2017 nach Berlin erschien zuerst auf Telematics Magazine: Das Blog für die Logistikbranche.

]]>
Zukunftskongress für kommerzielle Nutzfahrzeuge 2017

 

Unter dem Motto „Nutzfahrzeuge – vernetzt und effizient in die Zukunft“ haben Nutzfahrzeugprofis am 7. und 8. November 2017 in Berlin Gelegenheit, sich auf dem von der DEKRA organisierten Zukunftskongress Nutzfahrzeuge über neuste Trends und Zukunftstechnologien zu informieren.
Themen der Veranstaltung werden beispielsweise die Digitalisierung, emissionsfreie und kraftstoffeffiziente Fahrzeuge, neue Maße und Gewichte für Nutzfahrzeuge, Best Practice-Beispiele und Telematik als Weichensteller für die Digitalisierung sein.

Inzwischen bestimmt nicht mehr die Antriebstechnologie allein über die Effizienz einer Transportlösung. Stattdessen gewinnen die Erfassung und Auswertung von Daten rund um den gesamten Transportprozess zunehmend an Relevanz. Die sinnvolle Umsetzung der aus diesen Daten gewonnenen Erkenntnisse für wirtschaftlichere Planung und Auslastung im Fuhrpark und die Schonung von Ressourcen und Umwelt sind schon heute der Schlüssel, um sich erfolgreich in einem von Konkurrenz und Termindruck geprägten Markt zu behaupten.

Telematik nicht mehr wegzudenken

Telematiksysteme sind dafür schon heute als Bindeglied der Transportkette aus dem LKW nicht mehr wegzudenken. In Zukunft muss allerdings die Vernetzung von Fahrzeug, Ladung, Infrastruktur, Absen­der, Empfänger und Transporteur noch wesentlich feinmaschiger werden.

Neue Antriebsarten, EU-Richtlinien und der autonome LKW werden den Verkehr der Zukunft maßgeblich verändern. Zwingende Grundlage dafür werden sichere, intelligent vernetzte Telematiksysteme in der Zukunft sein.

Die Transportbranche wächst durch neue Technologien einerseits in immer vielfältigere Möglichkeiten hinein, ihre Prozesse zu straffen und profitabler zu planen. Gleichzeitig kann in dem rasanten Wandel nur bestehen, wer mit der Zeit und vor allem der Technologie geht.

Mit dem Wandel mithalten

Unternehmer, die sich schon heute über die aktuellen Angebote, Trends und Entwicklungen sorgfältig informieren, haben gute Chancen, mit dem Wandel zu wachsen und davon zu profitieren.

Auf dem Zukunftskongress Nutzfahrzeuge werden die Lösungen von heute und Visionen von morgen vorgestellt. Es warten spannende Vorträge von über 50 hochkarätigen Rednern zu den Themen Nutzfahrzeug-Technologie und Telematik.

Branchen-Experte und TIS-Geschäftsführer Peter Giesekus wird unter dem Titel ”Mehr Tempo für die erste und für die letzte Meile” über die neusten Tools und Möglichkeiten zur effizienteren Abwicklung von Abholung und Auslieferung referieren.

Verpassen Sie nicht die Zukunft – kommen Sie im November zum Zukunftskongress Nutzfahrzeuge nach Berlin.

Mehr zur Veranstaltung

Der Beitrag Kommen Sie zum Zukunftskongress Nutzfahrzeuge 2017 nach Berlin erschien zuerst auf Telematics Magazine: Das Blog für die Logistikbranche.

]]>
http://telematics-magazine.com/kommen-sie-zum-zukunftskongress-nutzfahrzeuge-2017-nach-berlin/feed/ 0
Vorsicht im Netz! Cyber-Sicherheit http://telematics-magazine.com/cyber-sicherheit-vorsicht-im-netz-hackerangriffe/ http://telematics-magazine.com/cyber-sicherheit-vorsicht-im-netz-hackerangriffe/#respond Mon, 09 Oct 2017 11:47:23 +0000 http://telematics-magazine.com/?p=2232 Cyber-Sicherheit: Jüngster Hackerangriff zeigt deutlich, dass E-Crime noch immer unterschätzt wird.

Der Beitrag Vorsicht im Netz! Cyber-Sicherheit erschien zuerst auf Telematics Magazine: Das Blog für die Logistikbranche.

]]>

Jüngster Hackerangriff zeigt deutlich, dass E-Crime noch immer unterschätzt wird.

Die Meldung ging wie ein Lauffeuer um die Welt: Vor einigen Wochen hatten Hacker einen weltweiten Cyber-Angriff auf Betriebssysteme von Microsoft gestartet und damit Unternehmen wie die Deutsche Bahn, Renault und Telefonica erwischt. Die Hacker arbeiteten dabei mit einer Ransomware, die den Zugang zum Computer einschränkt oder ganz unterbindet. Nur durch die Zahlung von Lösegeld geben die Erpresser die Computer wieder frei.

Auch dieser Angriff zeigt wieder einmal, dass viele Unternehmen und sogar Konzerne die Internetkriminalität weiter unterschätzen. Dabei bleibt es ein hohes Risiko. Seit zwei Jahren ist die Zahl der betroffenen Unternehmen konstant. Noch immer sind vier von zehn Unternehmen Opfer dieser Kriminalitätsform. Bei erfolgreichen Attacken kann der Schaden mehrere Millionen Euro betragen. Das ist bei immerhin jedem 20. Unternehmen der Fall gewesen. Bei rund drei Viertel der Unternehmen lag der Schaden bei etwa 250.000 Euro. Das hat eine Studie des Beratungsunternehmens KPMG ergeben.

Kriminelle können dabei zumeist auf menschliches Fehlverhalten setzen. So gaben 87 Prozent der über 500  befragten Unternehmen an, dass Unachtsamkeit Cyber-Crime noch immer begünstige. Daraus lässt sich schließen, dass auch heute noch viele Mitarbeiter nicht sensibel genug, mit vertraulichen Daten umgehen. Das beginnt bereits beim Umgang mit E-Mails. Aber auch die eine schwache Sicherheitskultur in den Unternehmen trägt zu erfolgreichen Attacken bei. So haben 78 Prozent ein ungenügendes Risikoverständnis.

Dabei gelingt es häufig schon mit wenigen Maßnahmen, die Cyber-Sicherheit in Firmen und Betriebe zu erhöhen. Hilfreich ist beispielsweise Bundesamt für Informationssicherheit. Die Behörde gibt Leitfäden zu den unterschiedlichen Thema heraus und berät auch bei der Einrichtung umfassender Sicherheitsmaßnahmen. Wer diese umsetzt, kann gelassen auf den nächsten groß angelegten Angriff reagieren.

 

 

Der Beitrag Vorsicht im Netz! Cyber-Sicherheit erschien zuerst auf Telematics Magazine: Das Blog für die Logistikbranche.

]]>
http://telematics-magazine.com/cyber-sicherheit-vorsicht-im-netz-hackerangriffe/feed/ 0
Vorsicht bei kostenlosen Apps http://telematics-magazine.com/vorsicht-bei-kostenlosen-apps/ http://telematics-magazine.com/vorsicht-bei-kostenlosen-apps/#respond Sun, 08 Oct 2017 11:39:54 +0000 http://telematics-magazine.com/?p=2230 Der Digitalverband Bitkom hat sich skeptisch zu den aktuellen Beschlüssen des EU-Ministerrats über die EU-Richtlinie für ein Vertragsrecht für digitale Inhalte geäußert. Damit soll auf EU-Ebene ein spezielles Verbraucherrecht für digitale Güter wie Apps, Musik, Filme oder Spiele sowie online erbrachte Dienstleistungen eingeführt werden.

Der Beitrag Vorsicht bei kostenlosen Apps erschien zuerst auf Telematics Magazine: Das Blog für die Logistikbranche.

]]>
Vorsicht bei kostenlosen APPs

Der Digitalverband Bitkom hat sich skeptisch zu den aktuellen Beschlüssen des EU-Ministerrats über die EU-Richtlinie für ein Vertragsrecht für digitale Inhalte geäußert. Damit soll auf EU-Ebene ein spezielles Verbraucherrecht für digitale Güter wie Apps, Musik, Filme oder Spiele sowie online erbrachte Dienstleistungen eingeführt werden. Gleichzeitig würde erstmals im EU-Recht das Prinzip von „Daten als Währung“ verankert.

Das bedeutet, dass zum Beispiel eine App, die kostenlos zum Download angeboten wird, genauso behandelt wird wie eine kostenpflichtige, wenn der Nutzer im Gegenzug persönliche Daten an den Anbieter weitergibt. Damit stünden dem Verbraucher auch bei kostenlosen Angeboten Gewährleistungsrechte wie Reparatur, Updates oder Rückgabe zu. „Gerade bei kostenlosen Angeboten wie Apps oder Spielen gehen Ansprüche auf Reparatur an der Realität vorbei“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Von der Regelung wären die vielen kleinen Anbieter von kostenlosen Apps betroffen.

In vielen Fällen stehen hinter Apps keine kommerziell tragfähigen Geschäftsmodelle. Der Gesetzgeber schießt mit solchen Verpflichtungen weit über das Ziel hinaus. Gerade Start-ups, die mit innovativen Lösungen schnell auf den Markt kommen, werden durch solche Vorschriften überfordert und könnten einen Wettbewerbsnachteil gegenüber Anbietern erleiden, die auf anderen, weniger streng reglementierten Märkten wachsen können.

“

In der Praxis würden Gewährleistungsansprüche bei kostenlosen digitalen Gütern nach Ansicht des Bitkom immer auf die Rückabwicklung des Geschäftes hinauslaufen, da für den Anbieter eine Reparatur oder Nachbesserung keinen Sinn hat. Das würde bedeuten, der Verbraucher müsste die App löschen und bekäme seine Daten zurück. Genau letzteres Recht hat er aber bereits durch die neue europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO): Jeder Nutzer kann ohne Angabe von Gründen die Löschung seiner Daten verlangen. Rohleder: „Das neue Vertragsrecht für digitale Inhalte gibt dem Verbraucher ein Recht, das er schon heute hat. Dem Verbraucher wird damit nicht geholfen, auf die Anbieter kostenloser digitaler Inhalte kommt aber große Unsicherheit zu.“

Der Beitrag Vorsicht bei kostenlosen Apps erschien zuerst auf Telematics Magazine: Das Blog für die Logistikbranche.

]]>
http://telematics-magazine.com/vorsicht-bei-kostenlosen-apps/feed/ 0
„Geisterparker“ – ein potentielles Unfallrisiko http://telematics-magazine.com/geisterparker-ein-potentielles-unfallrisiko/ http://telematics-magazine.com/geisterparker-ein-potentielles-unfallrisiko/#respond Sat, 07 Oct 2017 11:56:25 +0000 http://telematics-magazine.com/?p=2234 Unser Gastautor Christoph Becker informiert über die Gefahren des Geisterparkens - und die Strafen, die bei Falschparken auf die Geisterparker zukommen.

Der Beitrag „Geisterparker“ – ein potentielles Unfallrisiko erschien zuerst auf Telematics Magazine: Das Blog für die Logistikbranche.

]]>

Unser Gastautor Christoph Becker informiert über die Gefahren des Geisterparkens – und die Strafen, die bei Falschparken auf die Geisterparker zukommen.

Wer abends auf der Autobahn unterwegs ist und eine Pause einlegen möchte, der kennt diese Situation. Es ist oft mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden, auf dem Rastplatz noch eine freie Parklücke zu erwischen. Als Lkw-Fahrer ist es nahezu unmöglich. Daher wird das Bild von parkenden Lkw in Ein-und Ausfahrten zu Rastanlagen, aber auch auf den Seitenstreifen immer mehr Teil der täglichen Wahrnehmung. Dabei birgt das unerlaubte Parken an diesen Stellen ein extrem hohes Unfallrisiko, denn dort abgestellte Fahrzeuge sind nicht oder schlecht beleuchtet und daher für andere Verkehrsteilnehmer kaum zu erkennen. Aber auch auf den Rastanlagen kommt es oft zu chaotischen Zuständen, weil nicht genug freier Parkraum zur Verfügung steht. Die Polizei weiß um die Probleme der Lkw-Fahrer, die durch die große Parkplatznot Schwierigkeiten haben die vorgeschriebenen Lenk-und Ruhezeiten einzuhalten, dennoch darf es in keinem Fall zur Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kommen.

Parken auf Rastanlagen

Parkende Lastwagen im Bereich von Ein- und Ausfahrten an Rastanlagen, stellen ein extremes Unfallrisiko dar. Häufig sind sie schlecht oder gar nicht beleuchtet und werden zu spät erkannt. Das verbotene Halten und Parken auf einem Rastplatz links von einer Fahrbahnbegrenzung (Zeichen 295), sowie außerhalb der vorgegebenen Parkflächen, kann mit einem Bußgeld in Höhe von 10 Euro bis 35 Euro geahndet werden. Im Falle einer Behinderung, insbesondere wenn ein Durchkommen für Rettungsfahrzeuge nicht mehr gewährleistet ist, kann die sofortige Weiterfahrt angeordnet werden. Kommt es zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden, zieht dies eine Geld– oder Freiheitsstrafe nach sich.

Auf vielen Streckenabschnitten parken die Lkw auf den Standstreifen. Dies ist nicht erlaubt und wird von der Polizei konsequent geahndet.

Grundsätzlich kann auf Parkplätzen und Raststätten überall dort geparkt werden, wo es laut Straßenverkehrsordnung (StVO) nicht verboten ist. Finden Sie das Verkehrszeichen 314 „Parkplatz“ vor, ist das Abstellen von Lastkraftwagen erlaubt.

Das Halten und somit auch das Parken am Fahrbahnrand mit einer weißen Fahrbahnbegrenzung (Zeichen 295 StVO) ist verboten. Besonders in der Dunkelheit, im Bereich der Zufahrten zu Rastplätzen und vor Tankanlagen, führt dies häufig zu Auffahrunfällen mit gravierenden Folgen.

Das verbotene Halten und Parken auf einem Rastplatz links von einer Fahrbahnbegrenzung (Zeichen 295), sowie außerhalb der vorgegebenen Parkflächen, kann mit einem Bußgeld in Höhe von 10 Euro bis 35 Euro geahndet werden. Im Falle einer Behinderung, insbesondere wenn ein Durchkommen für Rettungsfahrzeuge nicht mehr gewährleistet ist, kann die sofortige Weiterfahrt angeordnet werden.

Der Beitrag „Geisterparker“ – ein potentielles Unfallrisiko erschien zuerst auf Telematics Magazine: Das Blog für die Logistikbranche.

]]>
http://telematics-magazine.com/geisterparker-ein-potentielles-unfallrisiko/feed/ 0
Wenn die Rast zur Last wird http://telematics-magazine.com/wenn-die-rast-zur-last-wird/ http://telematics-magazine.com/wenn-die-rast-zur-last-wird/#respond Tue, 05 Sep 2017 08:45:45 +0000 http://telematics-magazine.com/?p=2217 Seitenstreifen, Autobahnauf- und Abfahrten, Einfahrten zu Raststätten oder einfach grüne Wiese. Autofahrer, die heutzutage vor allem in den sehr frühen Morgen- oder in den Abendstunden auf den Autobahnen Deutschlands unterwegs sind, können fast sicher sein, mit wildparkenden LKW und der damit einhergehenden Gefahr für den fließenden Verkehr konfrontiert zu sein.

Der Beitrag Wenn die Rast zur Last wird erschien zuerst auf Telematics Magazine: Das Blog für die Logistikbranche.

]]>
Parkplatznot für Trucks auf deutschen Straßen

Mangelware LKW-Parkplatz – digitale Vernetzung schafft Abhilfe

Seitenstreifen, Autobahnauf- und Abfahrten, Einfahrten zu Raststätten oder einfach grüne Wiese. Autofahrer, die heutzutage vor allem in den sehr frühen Morgen- oder in den Abendstunden auf den Autobahnen Deutschlands unterwegs sind, können fast sicher sein, mit wildparkenden LKW und der damit einhergehenden Gefahr für den fließenden Verkehr konfrontiert zu sein. Die Schuld allein bei den Fahrern zu suchen, wäre jedoch etwas zu einfach gedacht. Ursache des Problems sind vor allem der eklatante Parkplatzmangel und die unzureichende Auslastbarkeit der vorhandenen Parkflächen.

Der Einsatz digitaler Systeme kann helfen, das System zu entlasten und zu einer besseren Verteilung der parkenden LKW führen. Berufskraftfahrer sind gesetzlich verpflichtet, festgelegte Pausen und Ruhezeiten periodisch einzulegen. Damit sind die Fahrer also gezwungen, in bestimmten Intervallen zu parken. Der eine oder andere kann das mit einer Fahrt nach Hause verbinden und dort seine Ruhezeit verbringen. Doch für die meisten Berufskraftfahrer beginnt jeden Tag aufs Neue das Glücksspiel Parkplatzsuche, und nicht jeder hat das Glück, vor Ablauf seiner Tageslenkzeit einen der legalen Stehplätze, egal ob kostenpflichtig oder kostenlos, zu ergattern. Dann müssen, natürlich verkehrswidrig, Auffahrten und Seitenstreifen als letzter Notnagel herhalten, nicht selten sehr zum Ärger der anderen Verkehrsteilnehmer.

Zu viele LKW und zu wenig Parkplätze

Im Rahmen einer Studie der Universität Duisburg-Essen in Gemeinschaft mit der IHK Niederrhein wurde mit Stichproben die Auslastung der LKW-Parkplätze auf einem großen Autohof in Duisburg mit 100 Stehplätzen untersucht.
Das Ergebnis: Nachts und am Wochenende ist der Autohof regelmäßig voll.

Zwischen 15 und 25 zusätzliche Lastwagen, deren Fahrer keinen regulären Parkplatz mehr finden können, nutzen die letzten Meter der Einfahrt, um nicht auf der Straße parken zu müssen, stellten die Verkehrsforscher fest. Im Durchschnitt 10 bis 20 weitere Lastwagen parkten während der Studie außerdem noch auf den angrenzenden Straßen außerhalb des Hofes.

Die Problematik ist simpel, die Lösung leider nicht: Es gibt einfach zu viele LKW und zu wenig Parkplätze.

Laut Kraftfahrt-Bundesamt beläuft sich die Zahl der LKW auf Deutschlands Straßen im Jahr 2017 auf rund 2,9 Millionen Fahrzeuge. Durch seine zentrale Lage in Europa ist Deutschland zudem mit der Europäischen Union zu einem Transitland für Transporte geworden. Seit Jahren laufen die Bemühungen auf Hochtouren, mehr LKW-Parkplätze zur Verfügung zu stellen. Doch die Problematik bleibt ein Wettlauf mit der Zeit, denn die Anzahl der kommerziellen Kraftfahrzeuge auf Deutschlands Straßen wächst stetig weiter. Allein durch mehr Parkplätze ist in absehbarer Zeit die ersehnte Entlastung daher nicht zu erreichen. Davon ist der Sprecher des Speditions-Branchenverbandes VVWL im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW, Marcus Hover, überzeugt.
Nach offiziellen Prognosen von 2010 soll der Lastwagen-Güterverkehr bundesweit bis 2030 weiter um bis zu 39 Prozent ansteigen. Der europäische Durchgangsverkehr folgt diesem Aufwärtstrend. Dem gegenüber standen laut Bundesverkehrsministerium im Jahr 2015 rund 43.000 auf Rastplätzen verfügbare Lkw-Parkplätze. 6000 weitere waren zu diesem Zeitpunkt im Bau oder in Planung.

Telematik auch beim Parken die Technologie der Zukunft

Einen der Schlüssel zur Entzerrung des Ansturms auf vorhandene und künftige LKW-Parkplätze, sowie zur intelligenteren Verteilung der pausenfälligen Fahrzeuge sieht Andreas Hoene vom Zentrum für Logistik und Verkehr der Universität Duisburg-Essen neben der verbesserten Ausschilderung vorhandener Parkflächen vor allem im Einsatz digitaler Parkleitsysteme.

Ein weiterer Ansatz, der beispielsweise schon durch Bosch in Stuttgart umgesetzt wird, ist das digital gesteuerte Parkplatz-Sharing, die Freigabe ungenutzter Betriebsparkplätze für Fremdunternehmen.

Einige große Unternehmen und Logistik-Hubs mit einem erheblichen täglichen Aufkommen an LKW-Verkehr zur Abholung und Belieferung richten außerdem verstärkt vorgelagerte Ausweichparkplätze für Fahrer ein, um Warteschlangen zu reduzieren und die Einhaltung von Ruhezeiten zu ermöglichen.

Heutzutage meist kostenlose App-Angebote zur Parkplatzsuche werden oft von den Fahrern selbst gepflegt. Doch auch dieser Markt wird sich in den kommenden Jahren stark weiterentwickeln. Die Anwendungen werden wesentlich mächtiger und mehr kommerzielle Optionen werden hinzukommen. Darin sind sich Verkehrsexperten einig.

Denkbar sind zum Beispiel digitale Anmelde- und Reservierungssysteme mit Angabe der ungefähren Ankunfts- und Abfahrtszeit.

Den Bedarf hat die PTV Truckparking BV schon erkannt und reagiert. Der Hersteller listet nach eigenen Angaben in seiner Gratis-App für die Parkplatzsuche “über 26.000 Park- und mehr als 600.000 Stellplätze in ganz Europa”. Damit sei die App “Europas größte kostenlose Plattform für Lkw-Parkmöglichkeiten”, so PTV.

In einer Pressemitteilung kündigt der Anbieter schon den nächsten Schritt an: Die Plattform wird aktuell um eine Reservierungsfunktion erweitert.

“So können Transportunternehmer und Trucker schon vorab sichere Parkmöglichkeiten für ihren Lkw buchen.” sagt Niels de Zwaan, Geschäftsführer der PTV Truckparking BV.

 

Quellen:
http://www.verkehrsrundschau.de/6000-neue-lkw-parkplaetze-in-deutschland-1604240.html
https://de.statista.com/themen/735/lastkraftwagen-lkw/
https://de.wikipedia.org/wiki/Autobahnparkplatz

Der Beitrag Wenn die Rast zur Last wird erschien zuerst auf Telematics Magazine: Das Blog für die Logistikbranche.

]]>
http://telematics-magazine.com/wenn-die-rast-zur-last-wird/feed/ 0
Die Rettungsgasse rettet Leben http://telematics-magazine.com/rettungsgasse-rettet-leben/ http://telematics-magazine.com/rettungsgasse-rettet-leben/#respond Wed, 23 Aug 2017 22:34:21 +0000 http://telematics-magazine.com/?p=2199 Jeder Fahrer kann in einen Unfall verwickelt werden. Für die übrigen Verkehrsteilnehmer bedeutet das meist Stau, Sperrung der Autobahn und Warten.
Für den oder die Verunglückten zählt jetzt jede Minute. Oberstes Gebot für die wartenden Verkehrsteilnehmer ist das Bilden einer Rettungsgasse.

Der Beitrag Die Rettungsgasse rettet Leben erschien zuerst auf Telematics Magazine: Das Blog für die Logistikbranche.

]]>
Polizeipräsidium Münster - Direktion Verkehr

 

Jeder Fahrer kann in einen Unfall verwickelt werden. Für die übrigen Verkehrsteilnehmer bedeutet das meist Stau, Sperrung der Autobahn und Warten.
Für den oder die Verunglückten zählt jetzt jede Minute. Oberstes Gebot für die wartenden Verkehrsteilnehmer ist das Bilden einer Rettungsgasse, damit die Rettungskräfte schnellstmöglich zum Unglück- und Schadensort vorfahren können, um dort Leben zu retten, Verletzte zu versorgen oder Brände zu löschen.

Leider gehen durch das falsche Bilden der Rettungsgasse oder eine fehlende Rettungsgasse häufig Sekunden verloren, die über Leben und Tod entscheiden können. Doch selbst nicht unmittelbar Beteiligte profitieren von der korrekt gebildeten Rettungsgasse, indem schneller eine zügige Weiterfahrt gewährleistet werden kann.
Christoph Becker von der Direktion Verkehr, Verkehrsunfallprävention im Polizeipräsidium Münster informiert über das richtige Verhalten bei Stau und beim Bilden der lebensrettenden Rettungsgasse.

 

Gesetzliche Vorschriften

Sobald Fahrzeuge auf Autobahnen sowie auf Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung mit Schrittgeschwindigkeit fahren oder sich die Fahrzeuge im Stillstand befinden, müssen diese Fahrzeuge für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen zwischen dem äußerst linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen für eine Richtung eine freie Gasse bilden.

Der Schwerlastverkehr sollte sich rechts in der Rettungsgasse einreihen, da ein links stehender Lastkraftzug häufig die Durchfahrt größerer Einsatz- oder Bergefahrzeuge erschwert.
Ermöglichen Sie anderen Autofahrern, die sich nach links „verirrt“ haben, das Einfädeln zurück in die rechte Fahrspur.

 

 

 

So verhalten sich Autofahrer bei Stau oder Verlangsamung auf Schrittgeschwindigkeit auf der Autobahn richtig:

  • Bilden Sie bei Stau / Schrittgeschwindigkeit eine freie Gasse für Rettungsfahrzeuge.
  • Vermeiden Sie beim Zufahren auf ein Stauende auf unnötige Fahrstreifenwechsel.
  • Schalten Sie die Warnblinkanlage ein, um den nachfolgenden Verkehr zu warnen.
  • Halten Sie die Rettungsgasse bis zur Stauauflösung frei.
  • Bleiben Sie bei Ihren Fahrzeugen und schalten Sie den Verkehrswarnfunk ein.
  • Auf keinen Fall das Fahrzeug eigenständig wenden oder zurücksetzen. Sie werden so zum Geisterfahrer und gefährden andere und sich selber!
  • Wenn es zu einer organsierten Rückführung durch die Polizei kommt, beachten Sie unbedingt deren Anweisungen.
  • Achten Sie auf Sonderregelungen in besonders engen Baustellen.

Wenn Sie sich auf der Gegenfahrbahn befinden, bremsen Sie nicht ab, sondern fahren Sie mit bestehender Geschwindigkeit aufmerksam weiter. Oft kommt es durch Schaulustige, die in Gegenrichtung unterwegs sind zu riskanten Fahrmanövern oder Abbremsvorgängen, die den nachfolgenden Verkehr gefährden.

TIPP

Wussten Sie schon, dass Sie sich eine Rettungskarte für Ihren Fahrzeugtyp auf der Webseite des ADAC ausdrucken und in Ihr Fahrzeug legen können?

Bei TIS können Sie zusätzlich Ihren kostenlosen Rettungskartenaufkleber zum Anbringen an Ihrer Windschutzscheibe kostenlos anfordern.

Mehr über Rettungskarte und Aufkleber erfahren Sie in diesem Artikel in unserem Blog.

Der Beitrag Die Rettungsgasse rettet Leben erschien zuerst auf Telematics Magazine: Das Blog für die Logistikbranche.

]]>
http://telematics-magazine.com/rettungsgasse-rettet-leben/feed/ 0
Ferienreiseverordnung – ab dem 1. Juli ist es wieder soweit: http://telematics-magazine.com/ferienreiseverordnung-ab-dem-1-juli-ist-es-wieder-soweit/ http://telematics-magazine.com/ferienreiseverordnung-ab-dem-1-juli-ist-es-wieder-soweit/#respond Sat, 01 Jul 2017 14:56:34 +0000 http://telematics-magazine.com/?p=2162 Lastkraftwagen mit einer zulässigen Gesamtmasse über 7,5 t sowie Lastkraftwagen mit Anhängern dürfen in der Zeit vom 1. Juli bis zum 31. August ausgewiesene Streckenabschnitte nicht befahren. Dieses Fahrverbot gilt jeden Samstag in der Zeit von 7.00 bis 20.00 Uhr. 

Der Beitrag Ferienreiseverordnung – ab dem 1. Juli ist es wieder soweit: erschien zuerst auf Telematics Magazine: Das Blog für die Logistikbranche.

]]>
Ferienfahrverbot

Lastkraftwagen mit einer zulässigen Gesamtmasse über 7,5 t sowie Lastkraftwagen mit Anhängern dürfen in der Zeit vom 1. Juli bis zum 31. August ausgewiesene Streckenabschnitte nicht befahren. Dieses Fahrverbot gilt jeden Samstag in der Zeit von 7.00 bis 20.00 Uhr. 

Das geltende Wochenendfahrverbot (Sonntage und gesetzliche Feiertage in der Zeit von 00.00 bis 22.00 Uhr (§ 30 Abs. 3 StVO) gilt unverändert. Weitere Informationen zur Ferienreiseverordnung – insbesondere für welche Beförderungen die Ferienreiseverordnung nicht gilt sowie die Streckenabschnitte, auf denen nicht gefahren werden darf, entnehmen Sie der Website des Bundesverkehrsministeriums.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern, dass Sie Ihr Urlaubsziel immer sicher und störungsfrei erreichen!

Der Beitrag Ferienreiseverordnung – ab dem 1. Juli ist es wieder soweit: erschien zuerst auf Telematics Magazine: Das Blog für die Logistikbranche.

]]>
http://telematics-magazine.com/ferienreiseverordnung-ab-dem-1-juli-ist-es-wieder-soweit/feed/ 0
Absicherung von Schwerlastfahrzeugen und Kraftomnibussen im BAB-Bereich http://telematics-magazine.com/absicherung-von-schwerlastfahrzeugen-und-kraftomnibussen-im-bab-bereich/ http://telematics-magazine.com/absicherung-von-schwerlastfahrzeugen-und-kraftomnibussen-im-bab-bereich/#respond Fri, 30 Jun 2017 13:49:07 +0000 http://telematics-magazine.com/?p=2086 Unser Gastautor Polizeihauptkommissar Christoph Becker informiert über die richtige Absicherung von Schwerlastfahrzeugen und Kraftomnibussen im BAB-Bereich.

Der Beitrag Absicherung von Schwerlastfahrzeugen und Kraftomnibussen im BAB-Bereich erschien zuerst auf Telematics Magazine: Das Blog für die Logistikbranche.

]]>

Unser Gastautor Polizeihauptkommissar Christoph Becker informiert über die richtige Absicherung von Schwerlastfahrzeugen und Kraftomnibussen im BAB-Bereich.
 
 

Die Gefahr lauert auf dem Seitenstreifen

Täglich müssen Reparaturen oder Reifenwechsel an liegengebliebenen Fahrzeugen des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs auf den Seitenstreifen der Bundesautobahnen durchgeführt werden. Solche Arbeiten sind gefährlich, weil sie meistens im Gefahrenbereich des fließenden Verkehrs ausgeführt werden müssen. Auch wenn sich die große Mehrheit der sich einer Gefahrenstelle annähernden Verkehrsteilnehmer richtig bzw. für die dort Beschäftigten unkritisch verhält, so können doch die Kraftfahrzeugführer, die unkonzentriert, übermüdet oder in der diffizilen Verkehrssituation überfordert sind, zur tödlichen Gefahr werden. Daher ist es für denjenigen, der solche Arbeiten durchführt, überlebenswichtig, sich und andere Beteiligte situationsangepasst optimal zu sichern.
 
 

Die Straßenverkehrsordnung schreibt zwingend vor

Bleibt ein mehrspuriges Fahrzeug an einer Stelle liegen, an der es nicht rechtzeitig als stehendes Hindernis erkannt werden kann, so ist sofort Warnblinklicht einzuschalten. Danach ist mindestens ein auffällig warnendes Zeichen gut sichtbar in ausreichender Entfernung aufzustellen, und zwar bei schnellem Verkehr in mindestens 100 m Entfernung.

Vorgeschriebene Sicherungsmittel, wie Warndreieck (e) und Warnleuchte (n) sind zu verwenden. Darüber hinaus gelten die Vorschriften über die Beleuchtung haltender Fahrzeuge. Im Rahmen der Arbeiten an dem liegengebliebenen Fahrzeug, dürfen die Fahrbahnen nicht betreten werden. Ist dies erforderlich, setzen Sie sich unbedingt mit der Polizei in Verbindung.

Nutzen Sie hierfür den Notruf 110.

Die selbstständige Sperrung von Fahrstreifen – oder auch nur von Teilen der Fahrbahn – ist verboten!
 
 

Autobahnmeisterei oder Polizei?

Grundsätzlich sind die Autobahnmeistereien zuständig für die Absicherung von Fahrzeugen auf dem Seitenstreifen der BAB. Wenn Sie eine besondere Gefahr erkennen (kein Seitenstreifen, hineinragendes Fahrzeug in die Fahrbahn o. ä.), setzen Sie sich unverzüglich mit der Polizei in Verbindung. Gleiches gilt auch, wenn Sie Zweifel haben, ob die reine Absicherung der Gefahrenstelle ausreichend ist. Benötigen Sie eine Absicherung durch die Autobahnmeistereien oder Unterstützung durch die Polizei sind folgende Angaben von großer Wichtigkeit:

  • Standort: BAB, ca. Strecken-km, Fahrtrichtung,
  • Beschreibung der Gefahrenstelle,
  • Beschreibung des Fahrzeugs,
  • Fahrzeug ragt in die Fahrbahn,
  • Fahrzeug- oder Reifenteile liegen noch auf der Fahrbahn,
  • Wo und welche Arbeiten werden am Fahrzeug erforderlich sein

Hat sich nach der Anforderung von Autobahnmeisterei oder/und Polizei die Absicherung der Gefahrenstelle zwischenzeitlich erledigt, müssen beide auch hierüber wieder informiert werden.
 
 

Kostenübernahme für die Absicherung einer Gefahrenstelle

Der Bundesgerichtshof hat am 28. September 2011 (Az. IV ZR 294/10) entschieden, dass die Sicherung eines LKW nach einer Panne durch den Kraftfahrzeug-Haftpflicht-Versicherer zu erstatten ist. Die Voraussetzung für die Erstattung ist, dass die Absicherung gesetzlich notwendig ist. Dies ist z. B. bei Lastwagen, die auf Autobahnen liegengeblieben sind und eine Gefährdung des fließenden Verkehrs darstellen, der Fall.
 
 

Ort und Lage der Pannenstelle

Hier muss berücksichtigt werden, ob sich die Pannenstelle auf einer zwei- oder dreispurigen Autobahn mit oder ohne Seitenstreifen befindet. Stehe ich eventuell in einer Anschlussstelle, einem Autobahnkreuz oder einer Baustelle?
 
 
Einsatzstelle: Autobahn zweispurig mit Seitenstreifen

Der Lastzug steht mit einem Problem auf dem Seitenstreifen der Autobahn, ohne in die Fahrbahn zu ragen, rechts am Fahrbahnrand.

Vorschlag

Absicherung durch Autobahnmeisterei oder/und Benachrichtigung der Polizei
 
 
Einsatzstelle: Autobahn zweispurig mit Seitenstreifen

Der Lastzug steht mit einem Problem auf dem Seitenstreifen der Autobahn und ein Teil des Fahrzeugs steht direkt am Rand des rechten Fahrstreifens, bzw. ragt schon in die Fahrbahn oder / und der Arbeitsraum ragt in die Fahrbahn (z.B. Reifenwechsel links)

Vorschlag und dringende Empfehlung:

Absicherung durch Autobahnmeisterei und Benachrichtigung der Polizei
 
 
Einsatzstelle: Innerhalb einer Auf- oder Abfahrt

Der Lastzug steht mit einem Problem in einer Anschlussstelle oder einem Autobahnkreuz am rechten Fahrbahnrand.

Vorschlag und dringende Empfehlung:

Absicherung durch Autobahnmeisterei und Benachrichtigung der Polizei
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Einsatzstelle: Autobahn zweispurig ohne Seitenstreifen

Der Lastzug steht mit einem Problem auf dem rechten Fahrstreifen einer Autobahn oder Kraftfahrstraße.

Vorschlag und dringende Empfehlung:

Absicherung durch Autobahnmeisterei und Benachrichtigung der Polizei
 
 

Kraftomnibusse mit Fahrgästen

Bleibt ein Kraftomnibus mit Fahrgästen aufgrund eines technischen Defektes auf dem Seitenstreifen der Autobahn liegen, hat dies eine besondere Brisanz. Grundsätzlich sollten alle Fahrgäste den KOM verlassen; sich rechts hinter die Leitplanke begeben und abseits der Fahrbahn warten. Sind die Fahrgäste jedoch aufgrund ihres Alters (Senioren/Kinder) oder ihrer körperlichen Verfassung hierzu nicht in der Lage, müssen sie im KOM verbleiben und das Eintreffen der Hilfskräfte abwarten. Befindet sich rechts neben der Leitplanke eine Lärmschutzwand oder beispielhaft eine tiefe Böschung, sollte der KOM nicht verlassen werden.

IMMER POLIZEI!

Gleichgültig ob ein gefahrloses Verlassen des KOM möglich ist oder alle Fahrgäste im KOM verbleiben müssen: Setzen Sie sich immer und sofort mit der Polizei (110) in Verbindung:

  • Standort: BAB, ca. Strecken-km, Fahrtrichtung Beschreibung der Gefahrenstelle
  • Bus mit Fahrgästen!

 
 

Reifen- und Fahrzeugteile auf der Fahrbahn

Bilden Fahrzeug- und oder Reifenteile eine Gefahrenstelle auf der Fahrbahn, ist die Polizei zwingend zu verständigen. Hierzu kann auch der Notruf 110 genutzt werden. Der nachfolgende Verkehr muss gewarnt werden.
 
 

Arbeitssicherheit

Nach den einschlägigen Vorschriften der Berufsgenossenschaft Verkehr, muss bei Instandsetzungsarbeiten und Abschlepp- oder Bergungsarbeiten auf öffentlichen Straßen im Gefahrenbereich des fließenden Verkehrs Warnkleidung getragen werden. Der Unternehmer hat seine Fahrzeuge damit auszurüsten. (§§31,56 BGVD29)
 
 

Verhaltenshinweise

  1. Bremsen Sie bei einer (Reifen)-Panne nicht plötzlich scharf ab und beachten Sie immer auch den nachfolgenden Verkehr.
  2. Schalten Sie unverzüglich schon im Ausrollen die Warnblinkanlage ein. Wenn möglich, wechseln Sie auf den Seitenstreifen!
  3. Stellen Sie nun fest, dass Ihr Fahrzeug noch bedingt „fahrfähig“ ist, fahren Sie mit eingeschalteter Warnblinkanlage bis zum nächsten Rastplatz oder zur nächsten Autobahnausfahrt.
  4. Ein liegengebliebener LKW oder Kraftomnibus muss für alle Verkehrsteilnehmer gerade auf Autobahnen frühzeitig erkennbar sein. Zum Absichern der Gefahrenstelle, tragen Sie eine Warnweste, gehen mit aufgeklapptem Warndreieck dem Verkehr auf dem Standstreifen oder besser hinter der Schutzplanke entgegen.
  5. Stellen Sie das Dreieck in 100 Meter Entfernung und die Warnleuchte(n) in 50 Meter Entfernung auf. Orientieren Sie sich dabei an den Leitpfosten. Diese sind im Abstand von 50 m aufgestellt. Warten Sie nach der Absicherung hinter der Schutzplanke auf „Hilfe“.
  6. Bedenken Sie bei der Art und Weise der Absicherung Ihres Fahrzeug auch die Witterungsverhältnisse, den Straßenzustand und die eventuell einbrechende Dämmerung und Dunkelheit.

 
 

Verkehrsunfallprävention

Die für die Autobahnbereiche zuständige Verkehrssicherheitsberatung beim Polizeipräsidium Münster ist wie folgt erreichbar:

Polizeipräsidium Münster
Direktion Verkehr Verkehrsunfallprävention / Opferschutz 48153 Münster
Hammer Straße 234

PHK Christoph Becker
0251-275-1450
VSB.Muenster@polizei.nrw.de
 
 

Der Beitrag Absicherung von Schwerlastfahrzeugen und Kraftomnibussen im BAB-Bereich erschien zuerst auf Telematics Magazine: Das Blog für die Logistikbranche.

]]>
http://telematics-magazine.com/absicherung-von-schwerlastfahrzeugen-und-kraftomnibussen-im-bab-bereich/feed/ 0
Sekundenschlaf kann tödlich sein. Tipps für wache Fahrer. http://telematics-magazine.com/sekundenschlaf-kann-to%cc%88dlich-sein-tipps-fuer-wache-fahrer/ http://telematics-magazine.com/sekundenschlaf-kann-to%cc%88dlich-sein-tipps-fuer-wache-fahrer/#respond Wed, 28 Jun 2017 14:33:47 +0000 http://telematics-magazine.com/?p=2091 Müdigkeit am Steuer kann tödlich sein. Polizeihauptkommissar Christoph Becker klärt über Risiken auf und gibt Tipps für eine sichere Fahrt.

Der Beitrag Sekundenschlaf kann tödlich sein. Tipps für wache Fahrer. erschien zuerst auf Telematics Magazine: Das Blog für die Logistikbranche.

]]>

 

Gefährlicher, als man denkt: Müdigkeit am Steuer. Jeder vierte Autofahrende ist schon einmal am Steuer eingenickt. Insbesondere auf langen Fahrten unterschätzen viele das Problem. Wem bei 80 km/h für drei Sekunden die Augen zufallen, der legt 66 Meter ohne Kontrolle zurück. Müdigkeit am Steuer kann also tödlich sein. Polizeihauptkomissar Christoph Becker klärt über Risiken auf und gibt Tipps für eine sichere Fahrt.

Müdigkeit wird unterschätzt.

Viele Autofahrerinnen und Autofahrer verkennen die Gefahr von Müdigkeit am Steuer und überschätzen ihre eigenen Fähigkeiten:

  • 45 % glauben, dass sie durch ihre Erfahrung Müdigkeit ausgleichen können. Doch das Einschlafen kann nicht willentlich verhindert werden.
  • 43 % fahren oftmals zu Uhrzeiten Auto, zu denen sie für gewöhnlich schlafen. Doch der Körper stellt sich nur schwer auf unregelmäßige Schlafrhythmen ein.
  • 54 % machen erst nach drei bis vier Stunden oder noch später die erste Pause. Doch eine Pause sollte optimalerweise alle zwei Stunden erfolgen.
  • 17 % fahren weiter, obwohl sie merken, dass sie müde sind. Doch riskieren sie wissentlich sowohl ihr eigenes Leben als auch das anderer Menschen.

Gib dem Sekundenschlaf keine Chance. Tipps für eine sichere Fahrt.

  • Ausschlafen: Ausreichend Schlaf ist das A und O. Die Konzentration ist höher und das Reaktionsvermögen besser – wichtige Grundlagen für eine sichere Fahrt.
  • Planen: Genügend Zeit einplanen. Wer eine lange Fahrt vor sich hat, sollte einen zeitlichen Puffer einkalkulieren und gegebenenfalls eine Zwischenübernachtung in die Planung einbeziehen.
  • Pausen machen: Auf den eigenen Körper hören. Am besten alle zwei Stunden eine Pause einlegen, entspannen oder aktiv bewegen.

Müdigkeits-Anzeichen. Bei diesen Signalen heißt es, dringend Pause machen:

  • Häufiges Gähnen
  • Brennende Augen
  • Vermehrtes Blinzeln
  • Schwere Augenlider
  • Verengtes Blickfeld (Tunnelblick)
  • Schwierigkeiten beim Halten der Spur
  • Kaum Erinnerung an die letzten Kilometer
  • Dichtes Auffahren zum vorausfahrenden Fahrzeug

Mach eine Pause bei akuter Müdigkeit! Tipps für eine erholte Weiterfahrt.

  • Anhalten: Bei ersten Anzeichen von Müdigkeit an einem geeigneten Ort parken und entweder kurz schlafen oder sich bewegen.
  • Kurzschlaf: Die Rückenlehne zurückstellen, die Augen schließen, regelmäßig atmen und innerlich zur Ruhe kommen. Maximal 30 Minuten reichen aus, um erholt weiterzufahren. Ab 45 Minuten tritt der Tiefschlaf ein, da fällt das Aufwachen schwerer. Wer möchte, kann vor dem Schlafen einen Kaffee trinken. Das Koffein wirkt erst nach rund 30 Minuten, hindert also nicht beim Einschlafen, hilft aber beim Wachwerden.
  • Bewegung: Mit Bewegung Sauerstoff tanken und den Kreislauf aktivieren. Zum Beispiel den Rumpf dehnen oder Steps am Bordstein machen. Schon wenige Minuten Bewegung an der frischen Luft reichen aus, um für kurze Zeit wieder wacher zu sein.

Wachmacher-Mythen. Diese vermeintlichen Tricks helfen nicht, Müdigkeit zu bekämpfen:

  • Sich kneifen
  • Fenster öffnen
  • Kaugummi kauen
  • Laute Musik hören
  • Kaffee/Energy-Drinks trinken

Der Beitrag Sekundenschlaf kann tödlich sein. Tipps für wache Fahrer. erschien zuerst auf Telematics Magazine: Das Blog für die Logistikbranche.

]]>
http://telematics-magazine.com/sekundenschlaf-kann-to%cc%88dlich-sein-tipps-fuer-wache-fahrer/feed/ 0
Neue App für LKW-Fahrer zur digitalen Abfahrtskontrolle http://telematics-magazine.com/neue-app-fuer-lkw-fahrer-zur-digitalen-abfahrtskontrolle/ http://telematics-magazine.com/neue-app-fuer-lkw-fahrer-zur-digitalen-abfahrtskontrolle/#respond Fri, 02 Jun 2017 18:52:57 +0000 http://telematics-magazine.com/?p=2050 Die Abfahrtskontrolle ist für LKW-Fahrer verpflichtend vor jeder Fahrt. Doch der prüfende Rundgang ums Fahrzeug vor dem Start hilft vor allem, Defekte und Pannen-Potenzial bereits aufzuspüren, bevor der Wagen rollt. Mit einer neuen App kann die Abfahrtskontrolle jetzt auf Android-Geräten ganz einfach digital durchgeführt werden.

Der Beitrag Neue App für LKW-Fahrer zur digitalen Abfahrtskontrolle erschien zuerst auf Telematics Magazine: Das Blog für die Logistikbranche.

]]>
Die Abfahrtskontrolle ist für LKW-Fahrer verpflichtend vor jeder Fahrt. Doch der prüfende Rundgang ums Fahrzeug vor dem Start hilft vor allem, Defekte und Pannen-Potenzial bereits aufzuspüren, bevor der Wagen rollt.
Problematisch ist oft die Dokumentation der Kontrolle – vielfach ist noch Papier im Einsatz. Dabei gibt es mittlerweile elegante digitale Lösungen, die den Prozess für Fahrer wesentlich vereinfachen, Papier sparen und die Daten zur weiteren Verarbeitung in der Zentrale zur Verfügung stellen.

Schon vor einiger Zeit hatten wir über die Abfahrtskontrolle im Hinblick auf die gesetzlichen Regelungen hier im Telematik-Magazin berichtet und das gleichnamige Modul für unsere Logistik-Software TISLOG vorgestellt.

Jetzt ist mit unserer neuen App „Abfahrtskontrolle“ im Google Play Store die digitale Abfahrtskontrolle auf allen Android-basierten Geräten kostenlos und rechtssicher durchführbar.

Nur vier Klicks und eine Unterschrift

In nur wenigen Schritten wird der Fahrer intuitiv durch die Anwendung geführt. Während der Kontrolle können Fotos von Defekten und Schäden erfasst und in der App der Kontrolle zugeordnet werden.

Der Beitrag Neue App für LKW-Fahrer zur digitalen Abfahrtskontrolle erschien zuerst auf Telematics Magazine: Das Blog für die Logistikbranche.

]]>
http://telematics-magazine.com/neue-app-fuer-lkw-fahrer-zur-digitalen-abfahrtskontrolle/feed/ 0