Nutzung von Handys und elektronischen Geräten: Bußgelder erhöht

Handyverbot am Steuer

Gastautor Christoph Becker erklärt, welche Bußgelder bei der Nutzung von Handys und elektronischen Geräten am Steuer drohen.

Leichtsinniges Hantieren mit Smartphones am Steuer kommt Autofahrern künftig teurer zu stehen. Die bestehenden Bußgeldvorschriften wurden deutlich verschärft und ausgeweitet. Das neue „Handy-Verbot“ enthält nun eine technikoffene Formulierung, die sicherstellen soll, dass sich Fahrzeugführer während der Fahrt grundsätzlich nicht durch Informations-, Kommunikations- und Unterhaltungsmittel ablenken lassen.

Diese Geräte dürfen weder aufgenommen noch gehalten werden. Auch eine Nutzung oder Bedienung, die über eine kurze Ablenkung vom Verkehrsgeschehen hinausgeht, ist untersagt.

Bußgelder

  • Wer als Führer eines Kraftfahrzeuges ein elektronisches Gerät, das der Kommunikation, Information oder Organisation dient oder zu dienen bestimmt ist, in vorschriftswidriger Weise benutzt. 100 Euro + 1 Punkt
  • … dabei andere gefährdet 150 Euro + 2 Punkte + 1 Monat Fahrverbot
  • … dabei einen Verkehrsunfall (mit Sachschaden) verursacht 200 Euro + 2 Punkte + 1 Monat Fahrverbot

Anmerkung der TIS-Redaktion:

Erlaubt ist hingegen die kurze Benutzung von Geräten, die fest eingebaut, in einer Haltung stecken oder die per Sprachsteuerung bedient werden. TIS bietet hier unterschiedliche Lösungen für seine Kunden.

 

 

 

Christoph Becker

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